Kennst du diese Frau?

Es ist 21:47 Uhr. Die Kinder schlafen endlich. Die Spülmaschine ist auch eingeräumt. Das Haus ist still. Und du liegst wach. 

Nicht weil du nicht müde wärst. Du bist erschöpft. Bis in die Knochen. Aber da ist dieses Gefühl. Dieses leise, nagende, unerbittliche Gefühl, das sich nicht benennen lässt — aber auch nicht verschwindet. Diese innere Leere, die da sitzt, obwohl du doch eigentlich alles hast. Die Kinder. Den Job. Das Leben, das von außen gut aussieht.

Und trotzdem.

Trotzdem liegt da diese Frau in ihrem Bett und fragt sich: Ist das wirklich alles? Ist das mein Leben? Dieses Funktionieren, dieses Verwalten, dieses immer-für-alle-da-sein — aber wann bin ich endlich für mich da? Wann lebe ich das, was sich nach mir anfühlt? Wann darf ich einfach ich sein?

Und dann ist da diese Stimme. Leise. Hartnäckig. Unnachgiebig: „Da ist mehr. Du weißt es. Wann fängst du endlich an?“

Ich kenne diese Frau. Sehr gut sogar. Ich war sie.

Und falls du gerade nickst während du das liest — willkommen. Du bist hier richtig. Ich erzähle dir in diesem Diaryeintrag, warum ich wusste, wofür ich brenne & trotzdem fast ein Jahr verlor. 

Inhalte

Die Frau, die alles wusste. Und trotzdem nichts tat.

Lass mich ehrlich sein: Ich hatte über 20 Readings. In jeder erdenklichen Form. Doppelt so viele Coachings. Sichtbarkeitsblockaden lösen, Emotionen klären, Glaubenssätze auflösen, innere Kindanteile heilen — ich hatte die volle Palette. Buchstäblich alles.

Und weißt du was?

Ich wusste es. Ich wusste ganz genau, was mein Herzensthema ist. Ich wusste, wofür mein Herz brennt. Ich sah mein Soulbusiness so klar vor mir, als würde es bereits existieren.

Und bin ich losgegangen? Nope.

Stattdessen wurde ich sehr kreativ darin, mir selbst zu erklären, warum heute nicht der richtige Tag ist.

„Ich bin noch nicht bereit.“ Klassiker.
„Heute bin ich zu müde.“ Auch solide.
„Die Kinder sind gerade so anstrengend.“ Unschlagbar.
„Vielleicht wenn ich mal einen freien Tag habe.“ Spoiler: der kam nicht.

So verlor ich fast ein ganzes Jahr. Ein. Ganzes. Jahr. 

Die Ausrede namens Blockade

Ich sag dir jetzt was, was ich mir selbst lange nicht eingestanden habe: Die meisten meiner Blockaden waren keine. Sie waren Ausreden und ich war richtig gut darin. Profiniveau, ernsthaft. Immer wenn eine Blockade bearbeitet war, tauchte die nächste auf. Weil ich mir eine Identität gebaut hatte, die gar nicht wusste wie es sich anfühlt aufzuhören. Ich war so sehr die Frau, die noch nicht bereit ist, dass ich keine Ahnung hatte wer ich wäre, wenn ich es einfach täte.

Was ich damit sagen will: Das Hamsterrad dreht sich nicht, weil du schwach bist. Es dreht sich, weil du gelernt hast, dich darin sicher zu fühlen. Weil suchen sich vertrauter anfühlt als zu sein. Ich sage das nicht um dich zu kritisieren und ich sage es, weil ich selbst jahrelang da drin saß und dachte, ich arbeite an mir. Dabei hab ich nur vermieden, wirklich zu wählen.

Der augenscheinliche "Durchbruchmoment"

Irgendwann wurde diese innere Stimme so laut, dass ich sie nicht mehr wegdenken konnte. Und statt wieder etwas zu buchen, hab ich mir einfach eine andere Frage gestellt. Nicht mehr: was wenn es schiefgeht? Sondern: was wenn die Frau, die ich sein will, schon existiert und ich sie einfach noch nicht lebe?

Das war alles. Keine große Erleuchtung, kein spiritueller Durchbruch. Nur diese eine Frage. Und die Entscheidung, ab jetzt die andere Version zu füttern.

Was dann passierte hätte ich mir nicht ausgemalt. Ich war Woche für Woche ausgebucht, musste Warteplätze einführen, hatte mit meinem ersten Launch den kompletten Invest meiner Webseite wieder raus.

Und dann noch das, womit ich nicht gerechnet hatte: Was als Sicherheitsnetz gedacht war — mein Angestelltenjob — den konnte ich nach dem ersten Jahr kündigen. Einfach so. Weil ich ihn nicht mehr brauchte.

Ich bin so dankbar. Wirklich. Aber weißt du, wofür ich am dankbarsten bin? Sagt man das so?? Nicht für den augenscheinlichen Erfolg. Sondern für den Moment, wo ich aufgehört habe zu warten. Wo ich aufgehört habe, die falsche Version zu nähren — und endlich angefangen habe, die zu leben, die schon die ganze Zeit in mir da war.

Welche Version fütterst du?

In meiner Arbeit als Numerologin durfte ich genau diesen Frauen begegnen. Frauen, die irgendwann diese eine Entscheidung getroffen haben. Eine erzählt mir von ihrem ersten erfolgreichen Jahr als Selbstständige — ungläubig, stolz, leuchtend. Eine andere schickt mir Sprachnachrichten und kann selbst kaum glauben, wie ausgebucht sie ist. Wieder eine andere positioniert sich gerade als absolute Expertin in ihrem Bereich — mit einer Entschlossenheit, das ist der Wahnsinn!

Was hatten sie alle gemeinsam? Sie wussten es bereits. Genau wie du. Der einzige Unterschied: Sie haben sich irgendwann entschieden, eine andere Version zu füttern.

Es geht nicht um Numerologie. Es geht um dich.

Ich sage dir jetzt noch etwas — und das ist mir wichtig:

Es geht hier nicht darum, dass Numerologie dein Soulbusiness werden soll. Das ist meins. Deins ist vielleicht etwas völlig anderes & das ist genau richtig so.

Aber ich wette mit dir: Du weißt es bereits. Tief drin. Schon lange. 

Und falls du gerade denkst: Ja okay Regina, klingt schön, aber wie soll das konkret aussehen? Wie füttere ich diese Version überhaupt, wie werde ich sie? — dann hab ich genau dafür etwas für dich.

In meinem E-Book „Wie werde ich sie?“ beschreibe ich genau das. Nicht zu spirituell überladen — sondern so, dass du es wirklich greifen kannst. Wie diese andere Version von dir im Alltag aussieht. Und vor allem: die energetische Struktur dahinter, damit du nicht nur weißt was zu tun ist, sondern auch verstehst warum es funktioniert.

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